Geburten dürfen kein Geschäft sein

Pressemitteilung

Geburten dürfen kein Geschäft sein!

Die Interessengemeinschaft Geburtshilfe Daun wurde von Bürgerinnen und Bürgern unter dem Eindruck einer Demonstration von rund 1.500 Menschen in einer 8000-Einwohner-Stadt gegründet. Ziel der Demonstration und Ziel der Interessengemeinschaft ist der Erhalt der Geburtshilfe im Maria-Hilf-Krankenhaus der Kreisstadt Daun. Denn es ist die letzte verbliebene Geburtsstation der Vulkaneifel, darüber hinaus versorgt sie Gebärende in den Nachbarkreisen. Insgesamt ist sie die einzige Geburtsstation in einer Fläche von rund 3.000 Quadratkilometern – das ist rund die Hälfte der gesamten Eifel.

Es ist unzumutbar und nicht mit einem Wohlfahrtsstaat und einer modernen Gesellschaft vereinbar, wenn in den Wehen liegende Gebärende zu jeder Tages- und Jahreszeit Wege von vierzig bis hundert Kilometern zurücklegen müssen, um ihr Kind auf die Welt zu bringen! Solche Verhältnisse gefährden ganz konkret Leben – nämlich das von Müttern und Kindern! Es ist erst recht unzumutbar, wenn der einzige Grund für solche Verhältnisse ist, dass sich angeblich weniger als 1.000 Geburten pro Klinik nicht rechnen. Geburten dürfen kein Geschäft sein!

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Und hier ein paar Tipps

Und hier ein paar Tipps, wie ihr den Protestmarsch am Mittwoch mitgestalten könnt:
* Bringt eure Kinder mit! Wenn möglich könntet ihr ihnen weiße T-Shirts über die Jacken ziehen, auf denen der Name und das Geburtsdatum stehen.
* Wahlweise könnte sich jeder (auch Erwachsene), der in Daun geboren wurde ein Schild anheften, auf dem das Geburtstdatum und evtl. der Name der Hebamme/ des Arztes stehen.
* Natürlich können Plakate oder Spruchbänder geschrieben/gedruckt werden. Dabei ist eurer Kreativität keine Grenze gesetzt. Es sollten jedoch keine verhassten und schuldzuweisenden Äußerungen sein, denn darum geht es uns ausdrücklich nicht!
* Wer möchte kann Musikinstrumente, Trillerpfeifen oder ähnliches mitbringen.